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Holzbau HuberGmbH & Co.KG
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Kondensat

Bei der Bildung von Kondensat schlägt sich Luftfeuchtigkeit auf kalten Flächen nieder. Der physikalische Hintergrund: Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Kühlt die Luft ab (z. B.an einer Fensterscheibe), so kann sie nur noch wenig davon binden. Die überschüssige Feuchtigkeit schlägt sich als Kondenswasser nieder.

Feuchtigkeitsquellen im Haus

In praktisch allen Bereichen des täglichen Lebens gibt es Feuchtigkeitsquellen. Eine Familie mit zwei Kinder zum Beispiel setzt täglich 15 Liter Wasser in Form von Luftfeuchtigkeit frei.
  (Z. B. durch: Atmung, kochen, duschen, Geschirr spülen, Wäsche trocknen, bügeln, und vieles mehr). Wenn diese Feuchtigkeit nicht abgeführt wird, kann vor allem an den Fensterscheiben Kondensat entstehen.

Schwitzwasser früher und heute im Vergleich

Früher

In der Vergangenheit waren einfache Holzfenster ohne Isolierverglasung, Holzfußböden, Ofenheizungen und saugfähige Tapeten üblich. Die Einrichtung bestand weitgehend aus Holz und ließ große Wandflächen frei. Gardinen und Polsterungen, Bettzeug und Kleidung bestanden aus Naturfasern, die ebenfalls Feuchtigkeit speicherten. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen wurde aufgenommen und nach außen weitergeleitet. Das Heizen mit Holz- und Kohleöfen verbrauchte außerdem die Innenluft, so dass durch die Fensterfugen kühle und trockene Außenluft nachströmen konnte.

Heute

In unseren Tagen sorgt moderne Technik für Bequemlichkeit. Häuser und Wohnungen sind zentralbeheizt und bieten isolierverglaste Fenster, Fußböden aus Kunststoff, waschfest gestrichene Zimmerwände oder dauerhafte Beschichtung durch Tapeten lassen keine Feuchtigkeit durch. Große Wandflächen werden durch umfangreiche Schrankelemente verdeckt. Polyester macht die Möbel kratzfest, aber auch wasserundurchlässig. Die kühle und trockene Luft von außen kann wegen der guten Isolierungen nicht einströmen. Das alles führt dazu, dass heute die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen deutlich höher liegt.

Speziell bei Dachflächenfenstern

Dachflächenfenster sind der Witterung wesentlich stärker ausgesetzt als Fassadenfenster. Schnee, Hagel, Regen und Sturm kühlen sie stark ab. Außerdem liegen sie im oberen Bereich von Haus oder Wohnung. Die feuchtwarme Luft innerhalb der Gebäudehülle, die nach oben steigt, kühlt sich an den Dachflächenfenstern ab und kondensiert an den Fensterscheiben.  Dazu kommt noch, dass die Heizkörper nicht direkt unter den Dachflächenfenstern angebracht sind. Somit wird die Feuchtigkeit, die an der Glasscheibe entsteht nicht von der warmen Heizkörperluft aufgenommen und abtransportiert.

Besonders in Nassräumen, ist die Lüftung direkt nach dem Baden/ Kochen usw. sehr wichtig. Das Öffnen der Zimmertüre genügt meistens nicht, denn dabei wird die Luft nur bis auf Türhöhe ausgetauscht. Und im Dachfensterbereich bleibt die feuchte Luft vorhanden. Deshalb sollte nach dem Duschen/Baden, Kochen, usw. das Fenster zur Stoßlüftung geöffnet werden, um den Luftaustausch bis unter das Dach zu gewährleisten.

Die Dauerlüftungsklappe sollte nur im Sommer Verwendung finden, für die Lüftung im Winter ist sie nicht effektiv genug. Ausserdem kann Flugschnee bei geöffneter Dauerlüftungsklappe eindringen.